Was war anders in Duisburg?
Die meisten von uns stehen immer noch unter dem Schock des Unheils vom Wochenende. Viele Fragen und bisher noch wenige Antworten beschäftigen die Menschen in der Region. War dieses Unheil vermeidbar? Warum ist es passiert? Warum mußten so viele junge Menschen sterben? Um dies alles zu verarbeiten wird diese „metropole“ wohl noch etwas Zeit brauchen. Viele aus dem Revier hatten die Veranstaltung „Loveparade“ im Vorfeld begrüßt. Denn jede Generation hat ihre musikalische Großveranstaltung. Doch auch ebenso, ist vielen Befürwortern ein Ruck durchs Mark gegangen als sie den Veranstaltungsort erfuhren. Die wenigen die dann Bedenken geäußert haben, wurden als Miesmacher abgetan. Jeder dieser Bedenkenträger wäre heute heilfroh, wenn sich sein mulmiges Gefühl als unnötig heraus gestellt hätte und wir heute über eine schöne „Fete“ lachen könnten. Nach dem Motto „fünf sind geladen, aber zehn sind gekommen“, konnten unsere Großmütter locker eine größere Anzahl von Gästen bewirten. Internationale Veranstaltungen mit einem derartigen Andrang von Besucher sind aber nicht so locker zu händeln. Hierzu hätten die Menschen mit Erfahrung aus anderen Teilen der „metropoleruhr“ gehört werden müssen. Aber statt gemeinsam eine derartige Veranstaltung zu stemmen wurde es im Alleingang durchgezogen. Das geht nach Erfahrungen der letzten Jahrhunderte in Regel schief. Da hatten wir im Ruhrpott letzte Woche unser Still-Leben. Auf ca. 2,0 Mill m² waren letztlich 3 Mill. Menschen unterwegs, obwohl die Initiatoren nur mit 1. Mill. gerechnet hatten. Als Erschwernis kam noch die Veranstaltung Bochum-Total hinzu. Doch am Abend des letzten Sonntags konnten alle Beteiligten durchatmen und mit einem entspannten Lächeln strahlen. Es war rund herum wirklich eine tolle Veranstaltung. Lag es nur an den 3 Mill Mitveranstaltern? Doch was war in Duisburg anders? War es nur der Veranstaltungsort (250.000 m²)? Waren es zu viele Besucher (ca. 1,4 Mill.) für diese Mausefalle gewesen? War es nur die Gier nach Ruhm und Profit? War es nur Ignoranz gegenüber den Bedenkenträgern auch aus anderen Teilen der „metropole“? Es ist zu hoffen, das wir auf alle Fragen eine Antwort erhalten. Beim ansehen der Bilder von Samstag und Sonntag übermannt den Betrachter das kalte Entsetzten. in den Gesichtern von Besuchern, Polizei- und Rettungskräften ist Entsetzen, Frust, Wut und Trauer zu sehen und man kann das Ausmaß dieser Katastrophe ein klein wenig erahnen, auch wenn man selbst nicht auf der Rampe war. Sieht man sich die Bilder von der Pressekonferenz am Sonntag an, dort sieht man zwar betroffene Mienen, aber eher sind es die Mienen von Erwischten. Hier fallen die Worte eines Polizisten ins schwer ins Gewicht, der in einem Mail an den WDR schrieb (Zitat); ...ich war einer von viertausendeinhundert Polizisten bei dieser Veranstaltung, das hört sich viel an, aber scheinbar doch viel wenig;...ich habe Kollegen gesehen, die jahrelange Erfahrung bei derartigen Veranstaltungen haben, die einfach nur geheult haben und dennoch nur versuchen konnten das Leid zu lindern. Wurden hier wie so oft unsere Polizei- und Rettungskräfte der Gier einiger weniger geopfert? Die Menschen im Revier werden Stück für Stück herausfinden warum so viele junge Menschen in eine Falle getanzt sind. Für das Verarbeiten werden wir alle sicher sehr viel Kraft und noch mehr menschliche Nähe brauchen. Doch eines brauchen wir sicherlich nicht, höhere Mächte und spitze Seitenhiebe von Kolleginnen die Woodstock und die siebziger Jahre mit Siebenmeilenstiefeln übersprungen haben.
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CDU-Affäre in NRW: Die Briefe sind schuldDüsseldorf - Was für ein Parteivorsitzender: Da werden intime Gespräche mit ihm, selbst als er noch kein Ministerpräsident von NRW war, seit 2004 vermarktet und jetzt, im Jahre 2010, als er immer noch Parteivorsitzender aber auch Ministerpräsident ist, will er von all dem nichts gewusst haben? "Selten blöd" hat der Bundestagspräsident Norbert Lammert zu der Affäre gesagt und die Briefe gemeint. Also sind die Briefe schuld?
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Der Düsseldorfer Selbstbedienungsladen Düsseldorf - Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen. Aber es gibt keine bessere. Das hat Winston Churchill gesagt. Oder? Wenn man jetzt liest, dass die Präsidentin unseres Landtages namens Dinther (schon mal von gehört?) für die Teilnahme an fünf (!) Sitzungen eines Regionalbeirates der Ruhrkohle AG (RAG) binnen zwei Jahren 60.000 Euro kassierte, da rückt die Demokratie doch sehr dicht an einen Selbstbedienungsladen ohne Kontrolle an den Kassen.
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Internationale Süßwarenmesse 2010 |
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Geschrieben von: Philip Duckwitz
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Dienstag, 26. Januar 2010 um 10:17 Uhr |
ISM – Internationale Süßwarenmesse 2010 lockt mit süßen Versuchungen
Seit 40 Jahren zieht es die internationale Süßwarenwirtschaft im Januar nach Köln – so auch 2010, wenn sich die Branche vom 31. Januar bis zum 3. Februar in den Messehallen der Domstadt zur ISM, der Internationalen Süßwarenmesse, trifft. Die ISM ist die weltweit führende Messe für den Handel mit Süßwaren und Knabberartikeln. Mit rund 1.500 Anbietern aus etwa 70 Ländern präsentiert die ISM ein umfassendes Angebot an Süßwaren und Knabberartikeln. Darunter sind Marktführer ebenso wie zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Mit einem Auslandsanteil von über 80 Prozent deckt die ISM das internationale Angebotsspektrum der Branche kompetent ab.
Die Messe zeigt einen nahezu kompletten Überblick der Warengruppen Schokolade, Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabbererzeugnisse, Eiskrem und Rohmassen. Die präsentierten Artikel sind ausschließlich für den Ladenverkauf bestimmte Endprodukte.
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Wüst leitet Wasser auf die Mühlen der Opposition  Düsseldorf. Ein knappes halbes Jahr vor den wichtigen Landtagswahlen in NRW darf sich die Opposition freuen. Der forsche CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst wurde von Journalisten des"Focus" dabei erwischt, wie er seit dem Jahre 2006 unberechtigterweise 5000 Euro aus der Landeskasse kasssiert hat. Es handelt sich um Zuschüsse zur privaten Krankenversicherung, die eigentlich mit gleichartigen Zuschüssen anderer Arbeitgeber verrechnet werden müssen. Wüsts Arbeitgeber ist die CDU, die ihm monatlich 120 Euro zuschießt. Wüst hat die 5000 Euro inzwischen an die Landeskasse zurück gezahlt. Mit öffentlichen Erklärungen zu diesem Thema hält sich der sonst nicht mundfaule Rechtsanwalt aber zurück. Im Gegensatz zur Opposition: Die fordert lautstark seinen Rücktritt...
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Fußball ist unser Leben...?Köln/Mönchengladbach - Die "Höhner" haben den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach darum gebeten, auf ihre vertraglich vereinbarten Auftritte zu verzichten. Der Hintergrund gibt zu denken. Die Kölner Band sah sich einer unübersehbaren Zahl von Schmähungen ausgesetzt. Tenor: Wie könnt ihr es wagen, bei unserem "Todfeind" in Mönchengladbach aufzutreten? Die Beschimpfungen sind größtenteils nicht druckfähig. Das letzte Spiel der beiden Rivalen musste von 2.000 Polizisten gesichert werden und eine ganze Region wurde zeitweise trocken gelegt. Von wegen, Fußball ist unser Leben und die schönste Nebensache der Welt... |
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Mittwoch, 18. November 2009 um 07:56 Uhr |
Schlechte Aussichten für die SPDOptimistisch ist die NRW-Landesvorsitzende der SPD, Hannelore Kraft, vom SPD-Bundesparteitag in Dresden an den Rhein zurückgekehrt. Mit einem Traumergebnis von 91 Prozent war sie zur Stellvertretenden Bundesvorsitzenden ihrer Partei gewählt worden. Darin sah sie Rückenwind für den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Und jetzt das: Laut aktueller Umfrage von stern und RTL droht der SPD in NRW mit 31 Prozent das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Die CDU kommt auf 10 Prozent mehr und zusammen mit der FDP auf 50 Prozent.
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Mexikanische Gedanken zur Schweinegrippe
Düsseldorf - Auch in Nordrhein-Westfalen findet das Thema immer wieder Platz auf den ersten Seiten der Tageszeitungen: Schweinegrippe. Die Botschaft: Leute, lasst euch impfen. Die mexikanische Zeitung "La Jornada" hat der Schweinegrippe einen Artikel gewidmet, der weltweit Aufsehen erregt und nachdenklich macht.
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Weniger Rhein und weniger Pferd Düsseldorf - Das Wappen unseres Landes ist ein sogenanntes Hohheitszeichen. Das Finanzamt darf seinen Briefkopf damit schmücken, der Ministerpräsident kann es als Stander am Dienstwagen fest machen, wenn es der Anlass erfordert und auch sonst gibt es zahlreiche offizielle Anlässe, wo das Wappen zum Einsatz kommt. Bei Ordensverleihungen zum Beispiel. Doch jetzt bekommt auch das gemeine Volk sein Wappen, es ist viereckig, zeigt etwas weniger Rhein und noch weniger Pferd und darf von allen Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden, um ihren Stolz auf NRW zu dokumentieren. Ist doch nett von der Landesregierung, oder. Hat auch nur rund 3.500 Euro gekostet...
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Untersuchungsausschuss - Bestechung mit Currywurst
Düsseldorf - Dem Mann wurde fristlos gekündigt, er saß drei Wochen in Untersuchungshaft und es brauchte 270 Polizeibeamte, um nach dem Grund für diese Massnahmen zu suchen. Das Ergebnis: Unser Mann erhielt 75.000 Euro Entschädigung, die Vorwürfe haben sich in Luft aufgelöst und ein jetzt installierter Untersuchungsausschuss des Landtages will klären, ob das CDU-geführte Umweltministerium den einstigen Leitenden Beamten der Ministerin Bärbel Höhn (Grüne) aus politischen Gründen verfolgt hat, was es selbstredend bestreitet.
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Geschrieben von: Wolfram Peter
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Im Dienst kein Gedanke an den Wahlkampf
Düsseldorf - Immer wenn Dr. Boris Berger frühmorgens die Rolltreppe im Düsseldorfer Stadttor betritt, um zu seinem Büro im 11. Stock hinauf zu schweben, muss er vergessen, dass er Mitglied der CDU ist. Fortan ist Berger Abteilungsleiter in der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, CDU, und nur noch dem Gesamtwohl der Bürgerinnen und Bürger des Landes verpflichtet, die ihn schließlich - nicht zu schlecht - bezahlen. Soweit die Theorie.
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Wird diese Kraftwerkbaustelle bald abgerissen?  Datteln. Zu nah an Wohngebieten und ungeklärte Sicherheitsfragen: Dem im Bau befindlichen e.on-Steinkohlekraftwerk in Datteln droht nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster das Aus. Es sollte 2011 ans Netz gehen und mit einer Leistung von 1.100 MW drei alte Kraftwerksblöcke ersetzen. Die Umweltorganisationen jubeln, die SPD wirft der Landesregierung gravierende Fehler beim Genehmigungsverfahren vor. e.on wird wahrscheinlich versuchen, das Urteil juristisch anzufechten, obwohl das OVG eine Revision nicht zugelassen hat. Deshalb kann e.on nur dagegen klagen.
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NRW steht vor dem Verkehrskollaps  Dortmund - Wer mit dem Auto durch Deutschland fährt, tut dies im Durchschnitt mit 51,2 Kilometern pro Stunde. Durch Nordrhein-Westfalen dagegen geht es knapp 20 km/h langsamer. Das hat der Verkehrsverband Westfalen errechnet und als Ergebnis seiner "Mobilitätsstudie Straße" festgestellt, dass NRW vom Verkehrskollaps bedroht ist. Es gebe mehr als 100 Autobahnabschnitte mit mindestens einer Stunde Stau pro Tag - der Ruhrschleichweg (A40) lässt grüßen. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, dass Problem durch Verlagerung des Verkehrs von der Strasse auf die Schiene in den Griff zu bekommen. Stichworte: Stadtbahn Rhein-Ruhr, Metrorapid. Alles kläglich gescheitert. Offenbar weil die Landespolitik auch ständig im Stau steht...
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Die böse Ahnung der Opel-Betriebsräte  Bochum - Die Betriebsräte des Bochumer Opel-Werkes scheinen eine böse Ahnung zu haben. Dafür spricht Ihre Forderung, dass die Verträge über den Verkauf von Opel zwischen GM auf der einen und Magna/Sberbank sowie der Bundesregierung als "Sponsor" auf der anderen Seite noch vor der Bundestagswahl in trockenen Tüchern sein müssen. (Hinter den Links verbirgt sich deren Pressemitteilung.) Zwischen dem Willen, etwas abzugeben und den Bedingungen, zu denen dieses geschieht, liegen nämlich Welten. Das weiß jeder Gebrauchtwagenhändler. Dass bei aller Euphorie der noch Regierenden Skepsis angesagt ist, dafür spricht Vieles. Zum Beispiel auch die fehlgeschlagene Rettung des Holzmann-Konzerns mit Steuergeldern.
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Geschrieben von: Philip Duckwitz
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Neues Kölner Stadtarchiv wird am Eifelwall gebautKöln - Das Historische Archiv der Stadt wird in der Kölner Südstadt am Eifelwall, Ecke Luxemburger Straße neu gebaut. Kunst- und Museumsbibliothek und das Rheinische Bildarchiv werden mit in den Neubau einziehen. Der Stadtrat stimmte mit großer Mehrheit dem Vorschlag der Stadtverwaltung zu, dem ein Vergleich der möglichen Standorte vorausgegangen war.
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Geschrieben von: jn
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Rüttgers und die FettnäpchenDa ist er also mal wieder voll hineingetreten ins Fettnäpfchen, unser Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers von der CDU. Erst "Kinder statt Inder", dann bezeichnete er die katholische Religion als die allen anderen Glaubensbekenntnissen überlegene und jetzt sprach er den rumänischen Arbeitern Pünktlichkeit und Können ab. Zu Recht fiel die veröffentlichte Meinung über den selbsternannten Arbeiterführer aus Pullheim her. Nur in einem Punkte irrte sie. Es war keine Beleidigung der Chinesen, als Rüttgers dem Duisburger CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland scherzhaft unterstellte, er würde die Chinesen so lange würgen, bis sie Duisburg schön fänden. Es war eine Beleidigung der Duisburger Bürgerinnen und Bürger...Das SPD-Video von Rüttgers "Ausrutschern" sehen Sie hier.
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 16. September 2009 um 07:37 Uhr |
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Schalke 04: Sportlich hui - finanziell pfui
Gelsenkirchen - 55 Millionen Personalkosten pro Jahr, ein tolles Stadion, für das ein Teil der Einnahmen an einen britischen Investor verpfändet wurde - der Revierklub Schalke 04 steht nach Medienberichten finanziell mit dem Rücken an der Wand.
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