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Ausstellung zum Jahrestag der Ausrufung des Kriegszustands in Polen Polnisches Generalkonsulat in Köln ruft mit Fotoschau zur Erinnerung Zum 28. Mal jährte sich am 13. Dezember die Ausrufung des Kriegszustands 1981 in Polen durch General Wojciech Jaruzelski durch den führende Köpfe der regime-kritischen Gewerkschaft Solidarność interniert wurden. Die polnische Bevölkerung erlitt in dieser Zeit den Verlust von Freiheit und Menschenrechten, das gesamte öffentliche Leben unterlag einem Ausnahmezustand und mehr als 100 Menschen verloren ihr Leben. Anlässlich dieses denkwürdigen Ereignisses veranstaltete das polnische Generalkonsulat in Köln unter der Leitung von Generalkonsulin Jolanta Roza Kozlowska, eine Ausstellung mit Fotografien von Chris Niedenthal. Ihm gelang es, die Ereignisse dieser Zeit in Polen so eindrucksvoll und lebendig festzuhalten, dass die Bilder die Sprache von Realismus und Authentizität sprechen und den Betrachter in heutiger Zeit in die Geschehnisse mit hineinziehen. Generalkonsulin Kozlowska betonte in ihrer Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung die besondere, historische Bedeutung des 13. Dezembers noch heute für alle Polen und schilderte in einem kurzen Aufriss ihre eigenen Erlebnisse rund um diesen Tag der Ausrufung des Kriegszustands 1981. Jolanta Kozlowska war selbst durch das Engagement ihrer Familie und ihr eigenes Schaffen für die Gewerkschaft Solidarność aktiv in die Ereignisse dieser Tage involviert. Die Ausstellung mit mehr als 30 Bildern ist zu sehen am Außenbereich des Generalkonsulats, in Köln und. Die Bilder sind am Zaun so angebracht, dass sie Betrachter außerhalb des Konsulats anschauen können. Diese Art der Präsentation Außerhalb des Konsulats hat unter anderem symbolische Funktion, das Generalkonsulat war zur Zeit der Ausrufung des Kriegszustands die Botschaft der Republik Polen in Deutschland und damit die Vertretung des kommunistischen Regimes, Solidarność war hier „außen vor“ am Zaun des Geländes. Die Ausstellung ist noch bis Jahresende 2009 in Köln-Marienburg, Lindenallee 7 zu sehen. Über Chris Niedenthal Als Sohn polnischer Emigranten in London geboren, ließ er sich 1973 in Polen nieder. In seiner Funktion als Journalist für die amerikanische Zeitung „Newsweek“ bekam er Zugang zur Danziger Werft, der Keimzelle der Gewerkschaft Solidarność, bei dessen Gründung er dabei war. Nach Ausrufung des Kriegszustandes fotografierte er eines seiner berühmtesten Bilder: den Panzer vor dem Kino “Moskau” in Warschau, welches für den Film“Apocalypse now” wirbt. Er arbeitete u.a. für “Time”, “Stern” und “Spiegel” als Fotoreporter. 1986 erhielt er den World Press Foto Award für sein Foto des ungarischen Generalsekretärs Janos Kadar. Bildmaterial zur Ausstellungs-Eröffung: http://tinyurl.com/yd5c7ln Details zu Solidarność und der Ausrufung des Kriegszustands: http://www.internowani.xg.pl/index.php?type=article&aid=252 Das Generalkonsulat beantwortet gerne Fragen zur Ausstellung: Generalkonsulat der Republik Polen in Köln Lindenallee 7, 50968 Köln Tel.: (+49 221) 937300 E-mail:
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