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Wasser predigen und Wein saufen, dass ist das gängige Vorurteil der da unten gegenüber denen da oben. Die, bzw. der, gereriert sich gerne als "Landesvater" und rückt sich damit in die Nähe eines Monarchen - unabwähllbar. Doch wir Wähler sind keine naiven Landeskinder, sondern - gottlob - aufgeklärte Zeitgenossen, die den Gegenwert von 60.000 Euro sehr realistisch einzuschätzen wissen. 60.000 Euro wären bei einem opulenten Stundenlohn von 100 Euro immerhin 6.000 Stunden oder 24 Tage am Stück, die Frau Dinther sich für die Belange des Regionalbeirates der Ruhrkohle AG geopfert haben müsste. Die Kompetenz der diplomierten 52jährigen Textiltechnikerin mit 12 Jahren Berufserfahrung für die Belange des Bergbaus erschließt sich wohl nur aus der Einsicht, dass PolitikerInnen zu allem fähig sind. Bevor die noch größte Oppositionspartei jetzt an zu jubeln fängt: Deren ehemailiger Fraktionsvorsitzender und jetziger stellvertretender Landtagspräsident Edgar Moron (SPD) hat 22.500 Euro für seinen RAG-Nebenjob bekommen. Da kann man doch nur sagen: Steckt sie alle in einen Sack und schlagt drauf. Es wird immer der richtige getroffen...
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