Kindergeld statt Abwrackprämie?
Düsseldorf - "Was ist das für ein Menschenbild in der großen Koalition, wenn es für ein altes Auto 2.500 Euro gibt, für ein Kind jedoch nur die Einmalzahlung von 100 Euro", dies fragt sich und die Öffentlichkeit der sozialpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg. Auf diesem Äpfel-Birnen-Vergleichsniveau lassen sich heutzutage jede Menge ähnlicher Fragen stellen. Sehen wir es mal positiv: Die Abwrackprämie könnte es doch auch einer alleinerziehenden Mutter erlauben, ihr verkehrsunsicheres altes Schätzchen endlich gegen einen neuen Kleinwagen einzutauschen, damit sie ihren Sprößling sicher zum Kindergarten fahren kann. Oder?
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Noch ein Leuchtturm wird versenkt
Düsseldorf - Erinnern Sie sich noch? Metrorapid, Fußball-Weltmeisterschaft im Ruhrgebiet, Olympische Spiele, lauter Leuchtturmprojekte, alle gescheitert. Ein Projekt hat die kühnen Träume überlebt, der Ruhrpilot. "Auf Initiative der landeseigenen Projekt Ruhr GmbH entsteht zurzeit im Ruhrgebiet ein bundesweit einmaliges Verkehrsmanagementsystem. Pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft 2006 soll der Ruhrpilot Autofahrer und Fahrgäste des Nahverkehrs schnell und sicher zu den Spielstätten in Dortmund und Gelsenkirchen leiten." So weit die Theorie in einer Pressemitteilung aus dem Jahre 2005. Jetzt wurde Bilanz gezogen: Der Ruhrpilot leistet nicht mehr als ein kostenloser Routenplaner im Internet, hat aber 30 Millionen Euro gekostet. Dass die rot-grüne Opposition im Landtag keine Skandalschreie ausstößt hat einen einfachen Grund: Der Ruhrpilot ist ihr Baby..
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Geschrieben von: Neikes
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Sonntag, 18. Januar 2009 um 10:31 Uhr |
Von wegen Glas halb voll oder halb leer...Köln - "Gut ein Viertel der Unternehmer will Arbeitsplätze abbauen" lautet die Überschrift einer Pressemitteilung des Wirtschaftsmagazins Impulse aus Köln. Sie beginnt mit dem Satz: "Knapp 29 Prozent der mittelständischen Unternehmer haben sich vorgenommen, die Zahl der Arbeitsplätze in ihrem Unternehmen in diesem Jahr zu reduzieren." So weit die schlechte Nachricht. Die gute passte offenbar nicht in die Überschrift: "Der Großteil (46,7 Prozent) der Firmenchefs will die Zahl der Arbeitsplätze in seinem Betrieb allerdings konstant halten. Knapp 24 Prozent beabsichtigen sogar, neue Arbeitsplätze zu schaffen." Sieh mal einer an...
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